Dune 2021: Lohnt sich der Kinobesuch?

Foto: Pixabay

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit kurzem ist die Neuverfilmung des Films „Dune“ in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns angeschaut und sagen euch, ob er sich lohnt.

Das Mammutwerk von Frank Herbert war bereits 1984 verfilmt worden, allerdings aus damaliger Sicht derart schlecht, dass sich selbst der Regisseur davon distanzierte. Umso gespannter waren die Dune-Fans, ob es Denis Villeneuve schaffen würde, den 800-Seiten-Roman angemessen umzusetzen.

Die Handlung

Wir schreiben das Jahr 10191. Der Imperator übergibt den Planeten Arrakis dem Haus Atreides, ein Adelshaus, damit dieses den Abbau der Droge „Spice“ auf dem Wüstenplaneten Arrakis, auch Dune genannt, kontrollieren soll. Das Haus Harkonnen muss daher den Planeten verlassen.

Professioneller Drogenabbau?

Das Spice ist keine Droge im herkömmlichen Sinne, sondern ermöglicht vor allem das intergalaktische Reisen, konkret das Navigieren im Raum, weshalb sie zentral für alle Zivilisationen und daher sehr begehrt ist, denn: Auf den Einsatz von Computern verzichtet man in dieser Welt.

Herzog Leto nimmt sich den freundlichen Umgang mit den Bewohnern des Wüstenplaneten, den Femen, sehr zu Herzen, auch weil diese bisher sehr schlecht behandelt worden sind. Auch Letos Sohn, Paul Atreides, und Lady Jessica, Kriegerprinzessin,  zeigen Interesse an deren Kultur. Diese besondere Interesse wird ihnen später definitiv weiterhelfen, nachdem sie in die Falle tappen und um ihr Leben fürchten müssen…

Deshalb müsst ihr ins Kino:

Dune ist auf jeden Fall ein sehr interessanter und spannender Film: Die Magie des Wüstenplaneten ist bildlich super in Szene gesetzt worden.  Selbst falls man als Leser/in den alten Film gesehen hat und die Handlung kennt, sollte man sich die Neuverfilmung trotzdem anschauen, da vor allem viele Stellen, welche im alten Film nur ganz kurz gezeigt und teilweise kompliziert erklärt wurden, viel besser und verständlicher umgesetzt wurden. Aber nicht nur die Handlung ist sehr gut und präzise erklärt worden, sondern auch die Hauptdarsteller/innen spielen ihre Rollen überaus glaubwürdig: Timothée Chalamet (Paul Atreides), Oscar Isaac (Leto), Rebecca Ferguson (Lady Jessica) und Zendaya (Chani) sind phänomenal. Auf eines muss man sich aber gefasst machen: Der Film endet mit einem Cliffhanger. 800 Seiten in einem Film sind nun einmal nicht möglich…

Die Altersfreigabe FSK 12 finde ich sehr passend und würde deshalb den Film vielleicht auch in 3D ab dieser Altersgruppe empfehlen.

Viel Spaß und Vergnügen bei dem potentiellen Kinobesuch!

Jenna B.

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